Die Fibromyalgie ist durch medizinische Maßnahmen nur eingeschränkt beherrschbar. In der Regel besteht die Gefahr des Medikamentenmissbrauchs, der Sucht sowie unabsehbarer Folgeschäden durch Dauermedikation mit diversen Schmerzmitteln. Seitdem 2008 erfolgt die Therapie u.a. mit dem Wirkstoff Pregabalin. Studien nach sich ziehen eine Verbesserung welcher Symptome zusammen mit rund jener Hälfte dieser Patienten gezeigt, jedoch begleitet von Nebenwirkungen wie Benommenheit und Schwindel.
Ein Behandlungskonzept ist heute die multimodale Therapie im Gegenzug den Erkenntnissen jener modernen Schmerzforschung. Ziel dieser Maßnahmen ist hierbei die Erhaltung oder Verbesserung dieser Funktionsfähigkeit im Alltag und damit jener Lebensqualität sowie die Minderung und/oder Linderung der Beschwerden. Da es sich um ein lebenslang bestehendes Beschwerdebild handeln kann, werden insbesondere Behandlungsmaßnahmen empfohlen, die vom Betroffenen eigenständig durchgeführt werden können (Selbstmanagement), die keine oder nur geringe Nebenwirkungen haben und deren langfristige Wirksamkeit gesichert sein sollte.
Zusätzlich zur wissenschaftlichen Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms (AWMF-Register Nr. 0041 / 004)wird vom Bundesverband jener Deutschen Fibromyalgievereinigung (DFV) e. V. ein hinaus diesen Leitlinien basierender Patientenleitfaden herausgegeben.
Danach werden folgende mögliche Behandlungen und Maßnahmen, die nicht zuletzt aufgrund des inhomogenen Krankheitsbildes hinauf den jeweils Betroffenen individuell konzertiert werden müssen, empfohlen (Stand 3/2008):
- Patientenschulung, Nutzung dieser Möglichkeiten von Selbsthilfeorganisationen
- Kognitiv-verhaltenstherapeutische Schmerztherapie
- Eine ausreichende schmerzlindernde Therapie unter dem Einsatz von Antidepressiva; solche erhöhen die Schmerzschwelle.
- äußerst sparsamer und keinesfalls kontinuierlicher Einsatz von klassischen Schmerzmitteln. Opiatagonisten sind nur mit Letzter Vorsicht einzusetzen; hier liegen derzeit nur Wirksamkeitshinweise für Tramadol vor. Für den Einsatz nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) liegen keine Hinweise hinauf eine Wirksamkeit zusammen mit Fibromyalgie vor.
- eine systematische Belastungssteigerung durch Sporttherapie (Herz-Kreislauftraining und Funktionstraining), empfohlene Ausdauersportarten: Walking, Radfahren, Schwimmen, Aquajogging
- psychologische Therapie in Form von Hypnotherapie, geleitete Imagination, therapeutischem Schreiben
- Funktionstherapie / Krankengymnastik, teilweise mit sehr langsam steigenden Anforderungen, in Bezug auf des teilweise erheblichen Schmerzpegels.
- physikalische Therapie (Balneo- und Spa-Therapie)
- Ganzkörperwärmetherapie (Sauna, Wannenbäder, Thermalbäder)
- Lymphdrainage
- Entspannungsverfahren (autogenes Training, Meditation), Taijiquan und Qigong und weitere Techniken jener Stressbewältigung
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| Fibromyalgie - Behandlung |

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